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Make or Buy: Wann lohnt sich Eigenfertigung statt Fremdbezug?

  • Autorenbild: Adrian Kempf
    Adrian Kempf
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit
Diagramm zeigt Make-or-Buy-Kostenvergleich. Blaue Linie (Make) überholt orange (Buy) bei 20 STK. Text: "Ab hier wird MAKE wirtschaftlicher."

Ausgangslage

Ob ein Bauteil oder Modul weiterhin extern beschafft oder künftig intern gefertigt werden soll, ist eine strategisch wichtige Entscheidung. Sie beeinflusst nicht nur die Kosten, sondern auch Flexibilität, Kapazitäten, Qualität und Versorgungssicherheit. Gerade bei technisch anspruchsvollen Komponenten lohnt sich eine fundierte Make-or-Buy-Analyse.

Kundenauftrag

In einem aktuellen Kundenauftrag analysieren wir die Frage, ob ein Ventilmodul weiterhin fixfertig montiert und getestet eingekauft werden soll oder ob eine Eigenfertigung wirtschaftlich sinnvoller ist.

Dazu haben wir eine strukturierte Make-or-Buy-Analyse aufgebaut und sämtliche relevanten Kosten systematisch gegenübergestellt. Berücksichtigt wurden unter anderem Materialkosten, Fertigungsaufwand, Montage, Prüfprozesse, interne Ressourcen, Gemeinkosten sowie die Beschaffungskosten im Fremdbezug.

Ein zentrales Element der Analyse ist ein Break-Even-Chart. Dieser schafft Transparenz darüber, ab welcher Stückzahl die Eigenfertigung wirtschaftlicher wird als der externe Einkauf. Auf dieser Basis lassen sich Entscheidungen nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern nachvollziehbar und faktenbasiert treffen.

Gerade an der Schnittstelle von Technik, Kostenstruktur und Wirtschaftlichkeit zeigt sich, wie wertvoll eine saubere Entscheidungsgrundlage ist. Denn Make-or-Buy-Entscheide wirken sich oft weit über den reinen Stückpreis hinaus aus. Etwa auf Lieferfähigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Know-how-Aufbau oder Abhängigkeiten in der Supply Chain.

Für Schweizer KMU ist es deshalb besonders wichtig, solche Fragestellungen ganzheitlich zu betrachten und wirtschaftlich fundiert zu entscheiden.

Nutzen

Eine fundierte Make-or-Buy-Analyse hilft:

  • Kosten transparent zu machen

  • wirtschaftliche Stückzahlgrenzen zu erkennen

  • strategische Beschaffungsentscheide abzusichern

  • Abhängigkeiten in der Lieferkette zu reduzieren

  • interne Potenziale gezielt zu nutzen

  • Neutrale Aussensicht


Und bei Ihnen?

Sie stehen vor der Frage, ob Eigenfertigung oder Fremdbezug für Ihr Unternehmen die bessere Lösung ist? OptiProc unterstützt Sie mit praxisnahen Make-or-Buy-Analysen und fundierten Entscheidungsgrundlagen für Produktion, Beschaffung und Supply Chain. Bei Bedarf gerne auch in Kombination mit einem Benchmark zu den zu beschaffenden Einzelteilen (Zeichnungs-, Elektro oder Normteilen).

 
 
 

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